Wenn das Zuhause nicht mehr zu einem passt

Eine Frau sitzt nachdenklich auf einem Sofa in ihrem Wohnzimmer und blickt aus dem Fenster.

© iStock/Dima Berlin

Manchmal verändert sich etwas in einem –
und plötzlich fühlt sich das Zuhause nicht mehr stimmig an.

Die Räume sind gleich geblieben.
Doch man selbst ist es nicht.

Man denkt anders.
Man fühlt anders.
Man handelt anders.

Und dann beginnt ein leises Reiben.
Ein Gefühl von: „Hier bin ich nicht mehr ganz ich.“

Das Zuhause war vielleicht lange ein guter Ort.
Ein sicherer Hafen, in dem man viel erlebt hat.

Aber manchmal tragen Räume die Spuren einer alten Version von einem selbst:
– Möbel, die nicht mehr zu einem passen
– Farben, die nicht mehr gut tun
– Dinge, die man einst brauchte, die man aber jetzt nur noch festhält

Manche Räume halten Erinnerungen –
und manche Erinnerungen halten einen selbst.

Wenn man innerlich gewachsen ist,
darf sich auch das Außen mitentwickeln.

Was passt heute noch zu dem Menschen, der man geworden ist?

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